Das Stück beschreibt die ungewöhnliche Beziehung zwischen einer Krankenschwester und einem aidskranken Journalisten. Sie wollte doch nur absolut professionell sein, eine moderne Florence Nightingale und er lehnt sie ab, will auf keinen Fall fremde Hilfe benötigen. Doch der drohende Tod lässt sie in Räume der Seele vordringen, die sich ihnen sonst wohl kaum geöffnet hätten. Fast unbemerkt geraten sie in eine Liebesgeschichte, die beide nicht zugeben können. Nach seinem Tod kreisen ihre Gedanken nur noch um ihn, bis er für sie auf wundersame Weise noch einmal zurückkehrt und sie sich endlich das sagen können, was vorher unaussprechlich war. Ein erbitterter Kampf beginnt, eine schonungslose gegenseitige Abrechnung bis sie allmählich beginnen einander zu finden. Er fragt sie: „Nachtigall, was war das Schlimmste?“ und Sie antwortet: „Das Schlimmste war, dass ich anfing Dich zu lieben.“
Dossier Akkermann ist ein zeitgenössisches Theater im besten Sinne, gradlinig analytisch und ohne Angst vor großen Gefühlen. Ein Stück, das seine überraschend hoffnungsvolle Botschaft aus der großen Kraft der Liebe an völlig unerwarteten Orten gewinnt. |
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